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Vogelspinnenstammtisch vom 08.01.2012

Am 39. Vogelspinnenstammtisch, warteten 30 Leute (der Raum war zum bersten voll) ganz gespannt auf die Eindrücke von Bastis und Giannis Bolivienreise. Zu diesem besonderen Anlass war Martin die Aufgabe übertragen worden, Mandarinen zu besorgen, was er auch mit Bravour gemeistert hatte und sage und schreibe… Acht Stück besorgt hatte! Nach grossem Gelächter haben sich sämtliche Anwesenden aber gütlich über die Verteilung geeinigt und konnten ihre volle Aufmerksamkeit dem Vortrag widmen.

Nach einer langer Reise von Zürich über Madrid und Lima, wobei wegen verspäteter Gepäckankunft ein längerer Zwischenstopp in La Paz gemacht werden musste, sind Basti und Gianni in La Paz angekommen. Einer schrägen Stadt im wahrsten Sinne des Wortes. Auf 4000 Metern Höhe, mit einer unglaublichen Steigung der Strasse, wurden Basti und Gianni zumindest mit dem Anblick von Lamaföten und einem grossen Nivea-Marktstand entschädigt.

Die erste Vogelspinne, eine Linothele sp., haben die beiden in Rurrenabaque, der nächsten Station nach La Paz gesehen. Dort wurde auch eine Avicularia sp. gesichtet, die es sich auf einem Telefonmast gemütlich gemacht hatte. Im Bezug auf Spinnen hatten die beiden ein paar witzige Anekdoten zu erzählen, beispielsweise die Entdeckung einer grossen, unbekannten Spinne. Basti und Gianni waren hell begeistert, dachten, sie hätten ein seltenes Exemplar entdeckt, fotografierten dementsprechend wie wild und freuten sich riesig. Eine Weile später haben sie dieselbe Art wieder gesehen. Und wieder, und wieder, und wieder… Anscheinend handelte es sich um eine sehr verbreitete Spinne, aber die Hauptsache ist doch, dass die Entdeckerfreude dagewesen ist. Eine weitere Anekdote war die „Tschuppiside-Tarantula“. Die beiden Dschungelführer Ivan und Giovanni wollten ihre beiden Schützlinge mit ihrem Wissen beeindrucken und antworteten bei der Frage, was dies denn für eine Spinne sei, mit „Tschuppiside-Tarantula.“ Die beiden Führer fanden dies ganz witzig, Basti und Gianni haben sich gefragt warum und erst später herausgefunden, dass „Tschuppi“ in der Eingeborenensprache „Pussy“ bedeutet. So haben unsere beiden Vogelspinnenliebhaber einiges erlebt und sind viele Stunden schwitzend hinter ihren beiden Führern hergelaufen, welche lustigerweise kaum geschwitzt, dafür aber ganz böse gestunken haben. Von mir aus dürfen sie das gerne wieder machen, dann bekommen wir wieder einen so tollen Vortrag zu hören. Danke!

Jeanine

 

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Vogelspinnenstammtisch vom 04.03.2012

Nachdem sich die Sonne länger nicht mehr an einem Stammtisch blicken liess,  wurde es  an diesem wunderschönen, und mit 12 Grad fast warmen,   Vor-Frühlingstag wieder deutlich schöner. Kein Wunder, wurde der Stammtisch einmal mehr gut besucht.
Das Heutige Thema wurde uns von Marc vorgetragen, der uns  das Verhalten von Vogelspinnen näher bringen wollte. Als angehender Tierpsychologe hat er bereits das Verhalten diverser Tiere studiert und wollte uns nun seine Erfahrungen im Bezug auf Vogelspinnen erläutern. Zuerst gab er uns einige Informationen über die Tierpsychologie im Allgemeinen, bevor er uns dann anhand diverser Bilder von Alltagssituationen im Zusammenhang mit Vogelspinnen zeigen wollte, wie wir  gewisse Körperhaltungen einschätzen können und so das Handling im Terrarium, aber auch das Verständnis für das Tier verbessern können. So wurde zum Beispiel die Frage in den Raum gestellt, ob Spinnen überhaupt so etwas wie ein  individuelles Verhalten“ an den Tag legen können und ob ich mein Tier besser einschätzen kann,  in dem ich ihre Körpersprache deute.
 Durch dieses Aussergewöhnliche Thema entstanden rege Diskussionen unter den Stammtischteilnehmern, die noch weit über den eigentlichen Vortrag hinaus gingen.
Nach Marc’s Vortrag blieben die meisten Stammtischler noch ein Weilchen Sitzen, um über ihr Lieblingshobby oder Privates zu Diskutieren, oder einfach nur, um  den Frühling noch ein bisschen weiter zu geniessen.
 Die Vorfreude auf den Nächsten Stammtisch ist auch nach diesem Anlass schon wieder riesig

Grüessli  Ivo

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Vogelspinnenstammtisch vom 15.04.2012

Wieder mal war der Stammtisch ausgebucht. Man hätte noch ein paar Nasen rein quetschen können aber so war es angenehmer. Reise nach Panama und unsere Eindrücke von Martin und Reto versprach einen weiteren spannenden Reisebericht. Vorab aber informierte uns Basti über die bevorstehende Auflösung des Vereins Arachnida. Dies wurde stillschweigend entgegengenommen, da einige den Verein nicht kannten und von den Anwesenden fast niemand Mitglied ist. Das Positive daran ist, dass höchstwahrscheinlich ein neues Projekt daraus resultiert. Wir werden dies mit Spannung mit verfolgen.
Nun aber startete Martin mit seinem Powerpoint Vortrag. Die Reise verlief von Panama City aus in Richtung Westen bis an die Grenze von Costa Rica. Die Fahrt gegen Osten unterliess man, da der Teil nicht so sicher ist wegen dort lebenden Rebellen. Martin und Reto hatten das Glück, dass sie von Ray Gabriel begleitet wurden. Ray ist ein renommierter Vogelspinnenforscher, der sich auf Mittelamerika spezialisiert hat. Mit einem ganz neuen Toyota Ray 4 (dem kostenlosen Upgrade sei Dank) fuhren die Drei dann 3500 Km durch Panama. Sie fanden etliche verschiedene Arten von Vogelspinnen. Die Höhepunkte waren: der erste Fund von Sphaerobothria hoffmani in Panama, eine riesige Population von Aphonopelma direkt am Meer, fast tägliche Funde von Vogelspinnen mit Kokons und wunderschöne Orte besucht zu haben. Sehr zu empfehlen ist das Hostel „lost and found“ mitten im Urwald. Dort gab es dann auch etwas für den gemütlichen Teil wie Bierchen und „Töggeliturnier“. Auch wurde der Vortrag mit einigen faszinierenden Insektenfotos  gespickt. Dies wird wohl nicht der letzte Reisebericht dieser Zwei reiselustigen Hobbyvogelspinnenforschern sein. Danach wurde noch redlich getauscht, verkauft, gefachsimpelt oder einfach nur gemütlich miteinander gequatscht. Möge der nächste Stammtisch bald kommen.


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Vogelspinnenstammtisch vom 03.06.2012

Am heutigen verregneten Sonntag trafen sich wieder eine Hand voll Spinnenfans. Vorgängig meldeten sich schon nicht besonders viele Leute an und kurz vorher gab es noch einige Abmeldungen…….
Nun ja, der heutige Stammtisch kann dennoch losgehen.
Bastian informiert über die Vogelspinnenbörse in Neuenhof 2013. Es haben sich einige Personen gemeldet, welche motiviert sind zum mithelfen das Projekt auf die Beine zu stellen. Bastian wird mit den einzelnen in Kontakt treten. Ausserdem hat Bastian ein Reglement für die Börse ausgearbeitet. Die Börse wird im letzten Novemberwochenende 2013 stattfinden.
Nun zum Thema des Stammtisches:

Wie entsteht eine neue Art, Evolutionäre Hintergründe

Bastian startet mit dem Vortrag. Als erstes zeigt er Namen zur Evolutionsgeschichte auf. Als wichtigster Name blieb mir Oswald Avery der Entdecker der DNA. Weiter geht es mit Evolutions Grundlagen wie- Vererbung- Genetik, - Genetische Variabilität. (Dazu gibt es den Hinweis, dass das Genom des Menschen und des Schimpansen sich zu 5% unterscheidet.) Das heisst, dass im Laufe der Zeit unvorteilhafte Merkmale verschwinden.
Zur Artbildung: Viele Dinge sind nicht geklärt. Es gibt zahlreiche Definitionen. Die verständlichste Definition lautet: Zu einer Art gehören danach alle Lebewesen und Populationen, die untereinander ohne künstlichen Eingriff fortpflanzungsfähige Nachkommen erzeugen.  
Nun haben wir und Bastian eine Pause verdient, nun wird weiter diskutiert und ausgetauscht und das Knabberzeug inklusive Gummibärli aufgefüllt. Also kann der zweite Teil losgehen.                               
Parapatische Artbildung : ist die Veränderung durch Umweltbedingungen.                                    
Sympathische Artbildung: beschreibt das Entstehen neuer Arten im Gebiet der Ursprungsart(en). Allopathische Artbildung: beschreibt das Entstehen neuer Arten wenn das Verbreitungsgebiet einer Art äusserer Prozesse wie beispielsweise einer Gebirgsbildung, Kontinentaldrift, Klimawandel…… in zwei oder mehr Teile aufgespalten wird.  Als Beispiel kann P. Irminia und P. Cambridgei  genannt werden welche durch den Kontinentaldrift von Venezuela und Trinidad getrennt wurden.                                 
Artbildung durch Hybridisierung:
  beschreibt das Entstehen neuer Arten, welche durch Arthybriden entstehen. ( Mischform, kann sich nicht weiter verpaaren.) Ist die Nachzucht lebensfähig ist es dieselbe Art. Bastian zeigt uns einige Hybriden via Fotos  auf. Zu diesem Punkt entsteht eine rege Diskussion über die Kreuzung, Hybriden und die Rolle der Forschung.                                                                 
Artbildung – Probleme: 
Fazit: Da die Wissenschaft zu vielen Parametern unterliegt und in der zeitlichen Abfolge Neuerungen entstehen, die grundlegende Änderungen bereits erstandener, wissenschaftlicher Aspekte hervorrufen, ist es praktisch nicht möglich, zum jeweiligen jetzigen Zeitpunkt genau festgelegte Erkenntnise als richtig oder falsch zu bezeichnen.
Abschlusssatz: Der Mensch möchte zwar „Ordnung“ in die Natur bringen, aber oft genug sind wir damit überfordert.                                     
Bastian erklärt uns allen dieses komplexe Thema an via Powerpointpresentation mit viel Witz und Einfachheit. Wir staunen immer noch über die Tüpflianimation…….. Tüpfli…!!!!!
Nach dem Vortrag geniessen wir noch eine wenig das Zusammensein und austauschen. Seien es Gespräche oder Spinnentiere.

Bericht: Nina

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Vogelspinnenstammtisch vom 05.08.2012

Geplant war es eigentlich, einen Grillstammtisch durchzuführen. Da der Wetterbericht jedoch wie so fast jedes Mal, wenn wir grillieren wollen, schlecht angesagt war, entschieden wir uns, einen "normalen" Stammtisch durchzuführen. Das Thema lautete: "Wie suche ich Informationen über eine Art zusammen die ich halte und oder wie mache ich aus diesen Informationen ein Haltungsbericht". Ich versuchte den Teilnehmern verschiedene Wege aufzuzeigen, wie man am besten an verlässliche Informationen kommt. Dies reichte von der genauen Erklärung, wie der Platnik Spiderkatalog zu lesen ist, wie man an Fundortdaten gelangt, wie man die klimatischen Verhältnisse des Fundorts deutet und niederschreibt, wie man an Erstbeschreibungen und sonstige wissenschaftliche Artikel gelangt und wie man Informationen aus dem Internet verifiziert und vergleicht. Schlussendlich machten wir noch Bilder der zu beschreibenden Spinne, wobei ich den Teilnehmern erklärte, wie sie am einfachsten an gute Bilder kommen.

Vielen Dank wieder einmal für euer Erscheinen.

Basti

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